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Herbstlieder

Die Welt wird immer bunter, bevor sie immer kleiner wird und sich in eine weiße Zauberwelt verändert.
Dem alten Jahr hinterlässt sie ihre ganzen Farben und wartet nur 12 Monate schlafend darauf, wieder mit ihrer verschwenderischen Farbenpracht zu erwachen.
Viele Autoren beschreiben diese, den Abschluß des Jahres ankündigende Jahreszeit, mit ihren sehr eigenen poetischen Wortspielen.

Die Texte habe ich aus antiquarischen Büchern entnommen und für euch aufbereitet.




Herbstlied


Näher rückt die trübe Zeit,
und ich fühl's mit Beben.
Schwinden muss die Herrlichkeit,
sterben junges Leben.
Waldesschmuck und Blütenpracht
Sinken bald in Grabesnacht;
Scheiden das macht Leiden,
Scheiden das macht Leiden.

Blumen auf der grünen Au'
still ihr Haupt schon neigen;
Sommerabendlüfte lau
Rauhen Stürmen weichen;
Vögel auf der Bergeshöh',
Schmetterling am tiefen See
Müssen von uns scheiden,
müssen von uns scheiden.

Blatt sinkt nieder in den Staub,
wird ein Spiel der Winde;
traurig schüttelt ab ihr Laub
auf den Weg die Linde;
Wolke eilt, dem Pfeile gleich,
stürmend durch die Lüfte Reich,
scheucht die trauten Sterne
scheucht die trauten Sterne.

"Morgen muss ich fort von hier",
singt der Fink mit Grämen,
Rosen schwindet ihre Zier,
müssen Abschied nehmen.
Ach, es macht so bitt'ren Schmerz,
wenn, die innig liebt das Herz,
Alle von uns scheiden.
Alle von uns scheiden.


(Georg Daniel Arnold)



Es scheidet der Sommer der Herbst schon ist nah


Es scheidet der Sommer, der Herbst schon ist nah
es welken die Blumen, wohl hier und wohl da
So lasst uns noch einmal im Freien ergehen
noch einmal uns heiter und fröhlich zu sehen

Es welken die Blumen so jung und so frisch
es brausen die Stürme durch Wald und Gebüsch
Sie schütteln den Ästen das alternde Haupt
es fallen die Blätter, der Baum ist entlaubt

Laß welken, laß welken den Wald und die Flur
es ist ja das Walten der ew´gen Natur
laß ziehen, laß ziehen den Sommer dahin
es liegt ja das Bild unseres Lebens darin

Es welket und altert das menschliche Herz
muss Jugend verlassen trotz Wehmut und Schmerz
es scheidet die Sonne bei sinkender Nacht
so hat auch der Sommer sein Leben vollbracht

Die Stürme, sie ziehen durch waldigen Forst
es dröhnet ihr Echo im selbigen Horst
und tut auch das Scheiden vom Sommer so weh
es muß ja geschehen, er sagt uns Adieu

Und flieht auch der Sommer, uns flieht nicht das Glück
ES kehrt ja der Frühling von neuem zurück
dann stellen wir wieder im Grünen uns ein
um fröhlich und heiter wie heute zu sein


(Volkstümliches Lied aus dem 19.Jahrhundert )

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